Flensburger Tageblatt 06.08.2015
MoinMoin vom 01.01.2014
Flensburger Tageblatt vom 19.12.2013

FLENSBURGER TAGEBLATT

25 000 Euro für die Region

03. März 2012 | 06:45 Uhr | Von Jenna Klingsporn;Birthe Herbst-Gehrking

 

 

 

Fröhliche Spender und Empfänger: Michaela Ketelsen, Tagestreff für Obdachlose, Martina Dreger, "Die Treppe", Marion Hilgenstöhler Sparda-Bank, Thomas Schwedhelm, Katharinen Hospiz, Simon Faber, Ralf Schönfeldt, Budo Club, Petra Wihofsky, Verein 3 G. Foto: STAUDT

Sparda-Bank spendet Flensburger Einrichtungen und Vereinen jeweils 5000 Euro

Flensburg. Fünf Flensburger Vereine und Einrichtungen hatten einen guten Wochenstart. Sie erhielten jeweils 5000 Euro von der Sparda-Bank Hamburg. Marion Hilgen- stöhler, Leiterin der Filiale in Flensburg, übergab die insgesamt 25 000 Euro. "Wir sehen es als wichtig an, regionale Projekte zu fördern", erklärte sie.

Petra Wihofsky vom Verein "3 G - Gemeinsam Gesundheit Gestalten" zeigte sich überrascht. "Unseren Verein gibt es erst seit einem Jahr, umso mehr freuen wir uns über die Unterstützung", erklärt Wihofsky. Ziel des Vereins sei die Gesundheitsförderung in der Neustadt. Dazu plane der Verein gezielte Schulungen von Laien, die als Gesundheitsexperten in und außerhalb von Institutionen Hilfsbedürftigen als Ansprechpartner dienen sollen. "Somit können Menschen erreicht werden, die man sonst nicht erreicht", erklärt Projektkoordinator Stephan Rehberg.

"Die Umkleidekabinen ausbauen" - das möchte der Flensburger Budo Club mit seinen 5000 Euro. Der seit 2004 bestehende Verein bietet unter anderem Judo für Kinder ab vier Jahren an. "Wir sind stolz, weil wir Kampfsport für Menschen mit Behinderungen und für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten anbieten, sowie einer von zwei Integrationsvereinen Flensburgs sind", so Geschäftsführer Ralf Schönfeldt. Gezielte Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist ein wichtiger Aspekt für die Arbeit des Mürwiker Vereins.

Freuen konnten sich ebenfalls das ambulante Kinder- und Jugendhospiz des Katharinen Hospiz am Park, der Tagestreff für Obdachlose sowie die Anlauf- und Beratungsstelle "Die Treppe" für Frauen. Oberbürgermeister Simon Faber freute sich mit ihnen: "Man kann nicht alle beglücken, aber heute konnten wir einige löbliche Projekte fördern."